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| Deutsches Architektenblatt, 1. November 2001 Virtuelles Projektmanagement in der Praxis Auch kleine und mittlere Büros profitieren von der neuen Technik Arbeiten im virtuellen Projektraum, das ist für so manchen Planer noch genauso weit entfernt, wie die Aussicht, einen Eispalast in der Wüste zu bauen. Obwohl das digitale Entwerfen und Kommunizieren inzwischen überall Einzug gehalten hat und die neuen Produkte und Anbieter jedem zugänglich sind, überwiegt bei den kleineren und mittleren Planungsbüros die abwartende Haltung. Sowieso, so heißt es, würden vor allem die Großen, von der Entwicklung profitieren. Für die Mitarbeiter des Architektur- und Ingenieurbüros Dr. Krieger in Velbert spielten solche Vorbehalte keine Rolle, für sie ist der Schritt zum internet-basierten Projektmanagement (IBPM) die logische Konsequenz aus der Weiterentwicklung bereits vorhandener Technik. Dipl.-Ing. Stefan Mersmann, Leiter Gebäudetechnik im Büro Dr. Krieger, erläutert die Vorteile des virtuellen Arbeitens. |
| Artikel aus "Archiv des Badewesens", Ausgabe 04.03 Wellness-Bereiche in Bädern von Dipl.-Ing. Michael Krieger In öffentlichen Bädern -Von den Wellness-Bereichen und -einrichtungen in öffentlichen Bädern geht bei entsprechender Gestaltung ein Synergieeffekt aus, der sich vor allem in ihren Profitbereichen auswirkt. Bau und Gestaltung sollen an zwei Beispielen erläutert werden, für die unser Architektenbüro verantwortlich zeichnet. Freizeitbad Ishara in Bielefeld Zunächst gehe ich auf das Freizeitbad Ishara in Bielefeld ein, das vor zwei Jahren fertiggestellt wurde. An einem verkehrsdominierten, innerstädtischen Standort am Bielefelder Hauptbahnhof bietet die Architektur eine konsequent introvertierte Lösung. Besonders wichtig bei der Konzeption und Gestaltung insbesondere des Wellness-Bereiches ist die Thematisierung der Anlage. Für das Ishara geschah dies unter dem Motto Die Reise in den Orient. Die Planer hatten die Inszenierung des Themas möglichst realistisch, aber dabei so zu gestalten, dass sie auf den Badegast nicht fremd wirkt. Durch die ganzheitliche Gestaltung des Sauna- und Wellness- Bereiches wird dem Gast eine Atmosphäre geboten, die ihn aus dem Alltag entführt und Gelegenheit zum Wohlfühlen gibt. Für derartige Anlagen, die Bestandteil eines öffentlichen Bades sind, sollten wie in Bielefeld ca. 800 m2 Innenfläche und ca. 1500 m2 Außenfläche zur Verfügung stehen. Auch im Ishara wurde bei der Innenausstattung der Schwerpunkt auf natürliche Materialien gelegt. Zum Einsatz kamen wieder Holz, Keramiken und Naturstein. Der Raumeindruck wird darüber hinaus durch Wasserspiele, stimmungsvolle Beleuchtung, Wandmalereien und harmonische, entspannende Klänge unterstützt. Für die Möblierung wurden klassische Korbsessel mit Stoffbezügen gewählt. Freizeitbad Oer-Erkenschwick Als weiteres Beispiel für die Planung von Wellness-Anlagen soll ein Projekt erläutert werden, das für die Stadt Oer-Erkenschwick entwickelt wurde. Das Freizeitbad befindet sich gegenwärtig im Bau und soll Ende des Jahres fertiggestellt sein. Auch in diesem Fall waren die Thematisierung und die gestalterische Integration der unterschiedlichen Einrichtungen und Bereiche des Bades, seiner diversen Becken sowie der Wellness- und Sauna-Landschaft von größter Bedeutung. In der Kombination eines Sport-, Erlebnis- und Saunabades kommt es architektonisch-funktional immer wieder darauf an, eine Verbindung der einzelnen Teile auch gestalterisch zu erreichen. Für das gesamte Bad wurde in diesem Fall das Motto Schiffsarchitektur gewählt, mit dem Ziel, durchgehend ein maritimes Ambiente zu erreichen. Die zur Ausstattung und Gestaltung erforderlichen edlen und natürlichen Materialien sollen unter Beachtung der bisherigen Ausführungen selbstverständlich mehr den maritimen Vorstellungen entsprechen. Der gesamte Artikel als PDF-Download
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