Aktuelles/Presseberichte
23.01.2010, Quelle: Ostfriesen Zeitung
Zwei Sieger beim Architekten-Wettbewerb
Die erfolgreichen Arbeitsgemeinschaften erhalten jeweils 26.250 Euro an Preisgeld. Außerdem sprachen die Juroren zwei Anerkennungen aus. Die Konzepte werden nun im Rat der Stadt Aurich vorgestellt und diskutiert.
Aurich. Der Bau des so genannten „Wohlfühl- und Familienbades” am Auricher Ellernfeld ist wieder ein Stückchen näher gerückt.
Am Freitag präsentierten Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst und der Erste Stadtrat Hardwig Kuiper die Gewinner des Architekten-Wettbewerbs.
Die Juroren - unter ihnen Vertreter aus Rat und Verwaltung sowie Badbau- Experten - hatten am Donnerstag von 10 bis 18 Uhr
getagt und sich am Ende für gleich zwei erste Preisträger entschieden. Es handelt sich dabei um die Arbeitsgemeinschaften
b/a Blass Architekten (Euskirchen), Kempen Krause (Aachen) und Luces Ingenieure (Pulheim) sowie Dr. Krieger Architekten und Ingenieure (Velbert)
und greenbox Landschaftsarchitekten (Bochum). Beide Arbeitsgemeinschaften erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 26.250 Euro.
Darüber hinaus vergab die Jury zwei Anerkennungen, die mit je 11.250 Euro dotiert sind. Sie gingen an die Büros Rohling (Osnabrück)
und Gollwitzer (Deggendorf).
Der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Krieger/Greenbox sei aus dem Standort am Ellernfeld heraus entwickelt worden, sagte Prof. Dr. Volker Droste
(Oldenburg), der Sprecher des Preisgerichtes. Die Planer hätten sich dabei an der landwirtschaftlichen Felderstruktur der Umgebung orientiert.
Das heißt: Der gesamte ebenerdige Badkomplex inklusive Schwimmhalle, Außenbecken, Saunagarten und Kinderspielzone ist kleinteilig gegliedert.
Eher kompakt wirkt dagegen das Modell von Blass/ Kempen Krause/Luces. Bad und Sauna sind in diesem Konzept räumlich von einander getrennt, die Fassade
„angenehm zurückhaltend” gestaltet. Das Modell lasse eine „wirtschaftliche Realisierung erwarten”, sagte Professor Droste.
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22.01.2010, Quelle: Ostfriesische Nachrichten
Besser baden in Aurich
Gleich zwei Preisträger landen bei Architekten-Wettbewerb auf dem Siegertreppchen
Aurich. So allmählich bekommt der Betrachter eine Ahnung davon, wie das neue Auricher Familien- und Wohlfühlbad - Kosten:
derzeit bei 15 Millionen Euro - einmal aussehen könnte. Aus der zweiten Runde des laufenden Architekten- wettbewerbs gingen am Freitag gleich
zwei gegensätzliche Entwürfe als Gewinner hervor. Eine von zwei auserwählten Arbeitsgemeinschaften kann sich Hoffnung machen, den Entwurf für das
Gelände am Ellernfeld auch verwirklichen zu dürfen. Bevor nun die Bauarbeiten europaweit ausgeschrieben werden, hat aber der Stadtrat noch das letzte Wort.
Zwei Wettbewerbsbeiträge von Architekten und Landschaftsplanern sind von der Preisjury für das neue Auricher Bad als Träger erster Preise auserkoren worden.
Die Preise sind mit jeweils 26.250 Euro dotiert. Die Badentwürfe von Blass Architekten (Euskirchen) und den Partnern aus Aachen und Pulheim sowie von Dr. Krieger
(Velbert) und greenbox Landschaftsarchitekten (Bochum) sind damit für das weitere Auswahlverfahren zugelassen.
Zwei Anerkennungen gab es für die Planungen von Gollwitzer Architekten (Deggendorf) und das Planungsbüro Rohling AG, Osnabrück. Letztere sind mit je 11.250 Euro dotiert.
Insgesamt haben sich 60 Büros auf die Auricher Ausschreibung gemeldet, zehn kamen in die Endrunde.
An der Entscheidung der Jury, die am Donnerstag nur anonymisierte Pläne und Modelle unter die Lupe nahm, waren auch mehrere Fachberater aus Aurich beteiligt. Die Preisträger
erhielten am Freitag die Gratulation und Tee- sowie Buchpräsente von Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst, der sich zufrieden und optimistisch zeigte.
Beide Planergruppen äußerten sich gegenüber den ON auch sehr zufrieden mit dem Verlauf des Wettbewerbs. Die Unterlagen, die man ihnen vorab zur Verfügung gestellt habe, seien
sehr gut gewesen. Bürgermeister Windhorst kündigte am Freitag an, dass man das Projekt jetzt auch zu Ende bringen werde.
Dies ist übrigens der zweite Anlauf, auf dem Auricher Ellernfeld ein neues Bad zu bauen. Windhorsts Vorgängerin Sigrid Griesel war mit ihren Plänen für ein Kurs- und Gesundheitsbad
an gleicher Stelle schon 2006 ohne Mehrheit im Rat gescheitert.
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