Aktuelles/Presseberichte
06.06.2009, Quelle: WESTFALENPOST
Mit neuem Super-Bad will Hagen sparen
Schwimm- und Freizeitarena feiert Richtfest
Hagen. Der Schlagbohrer dröhnt im Ruheraum. Weil die Eröffnung der Entspannungsoase im Saunabereich noch Zukunftsmusik ist, stört das nicht.
80 Handwerker wirken auf Hagens größter Baustelle. Bis zu 180 werden es zu Spitzenzeiten im Sommer. Sie arbeiten an einem der größten Bäder Deutschlands.
„Westfalenbad” heißt das Sport- und Freizeitbad, in dem Freitag Richtfest gefeiert wurde. Der Name allein, so stellt die Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (HVG), ein städtisches Tochterunternehmen, als Bauherr heraus, solle in die Region hineinwirken.
Gemeint sind der Name und vor allem das Angebot. Denn bei aller Konkurrenz vor der Haustür (unter anderem in Gevelsberg, Plettenberg, Lüdenscheid) - ein vergleichbares Angebot findet sich kaum. „Wir gehören zu den Top-Ten in Deutschland”, betont Christoph Köther, Geschäftsführer der HVG.
Besucherprognosen von 500 000 Schwimmern/Jahr
30 Millionen Euro investiert die HVG in das neue Bad. Eine große Summe, die aber helfen soll, Geld zu sparen. Denn das neue Westfalenbad ist Teil eines Bäderkonzeptes, dem bestehende Frei- und Hallenbäder in der Stadt zum Opfer fallen. Und zwar solche mit erheblichem Sanierungsstau und energetischen Defiziten. Auf diese Weise will die Betreibergesellschaft dafür sorgen, dass die jährlichen Zuschüsse langfristig sinken. Ob diese Rechnung aufgeht, hängt auch davon ab, ob die Besucherprognosen (500 000 inklusive Schul- und Vereinsschwimmer) zutreffen.
Dafür liefert Köther Argumente. „Wir sind breiter aufgestellt, als die Konkurrenz.” Und will er sich auch mit Superlativen zurückhalten, so steht für ihn fest: „Wir schaffen hier ein herausragendes Zentrum für Schwimmen, Sport, Freizeit und Wellness.”
Cabriodach
Im Zentrum des Bades liegt ein 1,35 Meter tiefes Becken mit einem rund 420 Quadratmeter großen Cabriodach aus einem Material, wie es auch in der Allianz-Arena in München verwendet wird. „Werden zusätzlich die Falttüren geöffnet, entsteht ein echtes Freibadgefühl”, erklärt Bauleiter Stefan Hage. „Im Außenbereich wird ein Strand angelegt.” Whirlpool, eine Badehöhle, Rutschen, ein Strömungskanal, ein Kinderbecken sowie ein Solebecken unter freiem Himmel ergänzen den Bereich. Auf einer Empore schließt sich die Gastronomie an.
Im Bad soll aber nicht nur entspannt und geplanscht werden. Schwimmer, die zuvor an gleicher Stelle im Freibad ihre Bahnen zogen, kommen in einem überdachten 50-Meter-Becken mit Tribüne, einem 25 Meter-Becken (mit Sprungbrettern) und einem Lehrschwimmbecken auf ihre Kosten.
Entspannen können die Besucher im Saunabereich mit weitläufigem Außenbereich. In dessen Zentrum liegt ein Badesee mit Insel, auf der sich wiederum eine der zahlreichen Saunen befindet. Beheizte Wege sorgen dafür, dass es nicht einmal an den Füßen kalt wird.
Eröffnung im März 2010
Ein Jahr ist es her, dass die Erdarbeiten begonnen haben. Was folgte, war ein langer Winter. „Der hat drei Wochen Verzug gebracht”, sagt Stefan Hage. „Aber wir liegen im Zeitplan. Die Rohbauarbeiten sind zu 95 Prozent abgeschlossen.” Seit sechs Wochen läuft der technischen Innenausbau. In unmittelbarer Nähe entsteht ein Parkhaus mit 400 Stellplätzen. Die Arbeiten im Außenbereich starten im Sommer. Ende März 2010 soll das Bad eröffnen.
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05.06.2009, Quelle: WESTFALENPOST
Bauprojekt der Superlative
Richtfest: 30 Millionen-Projekt wird eines der größten Bäder in Deutschland / Eröffnung Ende März 2010
Ischeland. Fast 7500 Kubikmeter Beton sind verarbeitet, dazu 1300 Tonnen Betonstahl. Der Rohbau, der zu 95 Prozent fertig ist, lässt weit mehr erkennen als die Konturen des neuen Westfalenbades.
„Ein herausragendes Zentrum für Schwimmen, Sport, Freizeit und Wellness,” wie Christoph Köther, Geschäftsführer der Hagener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft gestern beim Richtfest feststellte.
Budget wird eingehalten
Die Arbeiten liegen nach Problemen bei der Gründung und einem langen Winter weitestgehend im (leicht korrigierten) Zeitplan, das Budget von 30 Millionen Euro wird nicht gesprengt und die Innenarbeiten laufen bislang ohne Probleme. Obwohl eines der größten deutschen Bäder mit zahlreichen Attraktionen ohne Probleme entsteht, hielt sich Köther mit Superlativen bewusst zurück. „Wichtig ist uns, dass die Wirtschaftlichkeit gegeben ist. Und wenn wir mit einer solchen wirtschaftlichen Maßnahme gleichzeitig die Attraktivität von Hagen steigern - umso besser.”
Der HVG-Chef sieht das Projekt, das sowohl Familien, Hobbyschwimmer aber auch Ambitionierte ansprechen soll, insgesamt auf einem guten Weg: „Deshalb”, so Köther, „bin ich auch optimistisch, dass unser Plan aufgehen wird, hierfür jährlich rund eine halbe Millionen Besucher zu begeistern.”
Kunden von außerhalb
Ein erheblicher Teil dieser künftigen Kunden soll von außerhalb kommen. „Wir wollen neue Kundenkreise erschließen, die bisher unsere Stadt nicht mit einem solchen Erlebnis in Verbindung gebracht haben”, erklärte Bürgermeisterin Brigitte Kramps eine der wesentlichen Ideen, die hinter dem gigantischen Neubau stecken, „ganz eigennützig wollen wir auch wirtschaftliche Erfolge erzielen, das Ergebnis von Hagenbad also deutlich und kontinuierlich verbessern.”
In wenigen Wochen beginnen bereits die Arbeiten am Außenbereich. Dann nimmt auch der großflächige Saunabereich, der von außen nicht einzusehen sein wird, Gestalt an. Der Ischelandbach, der ehemals in einem Rohr unter dem Freibad hergeführt wurde, wird renaturiert und verläuft künftig am Rande des Westfalenbad-Geländes.
Die Bauarbeiten selbst sollen Mitte/Ende Februar abgeschlossen sein. Eine vier- bis fünfwöchige Testphase, in der Technik, Becken aber auch Abläufe geprüft werden, schließt sich an. Eröffnet werden soll das Westfalenbad nach derzeitigem Stand Ende März 2010.
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31.07.2008, Quelle: Westfälische Rundschau
Grundsteinlegung für Spaßbad in Hagen
Architekt überzeugt: Es wird zu den 10 attraktivsten Deutschlands gehören
Hagen. Ein derartiges Mammutprojekt wird es in Hagen in den nächsten Jahren nicht wieder geben. Für Oberbürgermeister Peter Demnitz (SPD) hat der Bau Signalwirkung. Er beweise, dass vor Ort die einschlägige Kompetenz für eine zukunftsfähige Stadt vorhanden sei. Es soll, das betonte der OB ebenso wie der Architekt, Dr. Michael Krieger, ein Bad für alle Hagener werden, erwartet wird eine Strahlkraft weit über Hagens Grenzen hinaus. „Allen Bedürfnissen gerecht zu werden und gleichzeitig das Defizit zu senken, wird fürwahr keine leichte Aufgabe”, so Demnitz. Den weg dafür habe Ivo Grünhagen bereitet, der heute seinen letzten Tag als Bäderchef erlebt und ab morgen in die Vorstandsetage der SEWAG wechselt. Trotz großer Probleme bei den Baukosten, sei man noch im Plan. Um bis zu 40 % seien die Rohstoffpreise zum Teil gestiegen. Stahl beispielsweise von 850 € in der Anfangskalkulationsphase auf heute 1250 € pro Tonne. Rund eintausend Tonnen werden immerhin verbaut, erläuterte gestern Architekt Krieger. Und 12 000 Tonnen Beton vergossen, „wenn alle Bürger zu zweit baden, könnte man damit alle Badewannen in Hagen füllen”. Es ist schon eine beeindruckende Kulisse auf dem Gelände, wo vor 55 Jahren das Ischelandbad gebaut wurde. Ein immer noch herrliches Gelände, obwohl noch tiefe, große Löcher und hohe Kräne die Szenerie bestimmen. Bereits im Frühjahr soll Richtfest sein, Ende 2009 dann „die pünktliche Übergabe”, rechnet Krieger - wenn nichts dazwischen kommt. Zu einem guten Ende bringen muss den badneubau Grünhagen Nachfolger Christoph Köther. „Geschickterweise überlasse ich Herrn Köther die Aufgabe, die Kosten einzuhalten”, bemerkte der kommende SEWAG-Chef mit einem Augenzwinkern. Köther sieht es als „eine echte Herausforderung”, die er optimistisch angehen werde.
„Diese Bad wird unter die ersten Zehn in Deutschland kommen”, prophezeite gestern Architekt Dr. Michael Krieger am Rande der Grundsteinlegung.
Mehr als 200 Bäder hat das Architekturbüro aus Velbert bereits entworfen und realisiert, das Hagener allerdings „ist das größte Bad, das wir je gebaut haben”, so Krieger.
Und er kann sich nicht allein aus diesem Grund dafür begeistern. „Ein Riesending. Es wird alles bieten, für alle Alterstufen vom Baby bis zur alten Oma”. Ein Bad dieser Größenordnung heute noch bauen zu können, sei „nicht normal”. Rund 70 000 Quadratmeter Raum werden am Ischeland umbaut. 2285 Quadratmeter Wasserfläche plus 1000 qm Schwimmteich im Saunabereich sollen geboten werden. Der DSV habe bereits schrfitlich zugesichert, dass Hagen, dank des Olympiabeckens, Stützpunkt sein wird. An den Spaßbereich schließen sich draußen 2000 Quadratmeter Terrasse an der Seite zum Ischelandteich an, außerdem ein 800 qm großer Beachbereich. Und: Neben der Spaßrutsche wird es „natürlich auch ein Drei- und ein Ein-Meter-Sprungbrett geben”, so Dr. Michael Krieger.
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17.07.2008, Ausgabe: 166, Quelle: Westfalenpost
Cabriodach weckt Freibadgefühle
Sport- und Freizeitbad am Ischeland: Naturbadeteich und Insel sorgen für besondere Atmosphäre im Saunabereich
Hagen. Die kühlen Temperaturen im Hagener Norden ärgern die Hartgesottenen. Denn wenn Kälte und Regen drohen, bleibt das Hengsteybad geschlossen.
Dem Kostendruck sei Dank. Das Ischelandbad ist ohnehin dicht. Einzige Alternative: die weite Fahrt zur Hestert. Was aus Sicht von Hagenbad Sinn macht, weckt bei Schwimmern den Zorn. Ändern aber wird sich vorerst nichts. Zumindest so lange, bis das neue Sport- und Freizeitbad am Ischeland fertiggestellt wird.
Eröffnung im Dezember 2009
Auf dem Gelände stehen Kräne und rollen die Bagger. Eingeweiht werden soll das Multifunktionsbad im Dezember 2009. „Wir liegen voll im Termin und Kostenplan”, sagt der scheidende Hagenbad-Geschäftsführer Ivo Grünhagen.
30 Millionen Euro hat der Rat für das Großprojekt (das als Teil des neuen Bäderkonzepts helfen soll, das jährliche Defizit zu reduzieren) bewilligt. Die laufenden Kosten (einschließlich Tilgung des Kredits) liegen bei rund drei Millionen Euro.
"Können Kosten unterschreiten"
Für mehr als 60 Prozent der Investitionskosten liegen bereits Angebote vor. „So gehen wir derzeit sogar davon aus, dass wir die ursprünglich kalkulierten Kosten noch unterschreiten können.”
Durch ein 500 Quadratmeter großes Cabriodach über dem Spaßbereich und gleichzeitiges Öffnen von Seitenwänden entsteht bei Sonnenschein innerhalb von nur acht Minuten ein echtes Freibadgefühl. Der Zugang zu den Liegeflächen (zum Teil angelegt im Terrassenstil) im Freien ist somit kein Problem. Auf ein ursprünglich angedachtes Außenbecken wurde verzichtet. Nicht aber auf einen rund 800 Quadratmeter großen Strandbereich. Ein Solebecken (32 bis 34 Grad warm), das gegenüber der Ausgangsplanung noch einmal um 30 Quadratmeter erweitert wurde, umfasst nun eine Wasserfläche von 160 Quadratmetern. Entspannen können die Badegäste aber nicht nur im warmen Wasser, sondern auch auf einer eigens abgeschirmten, ruhigeren Liegefläche.
Becken mit Strömungskanal
Unter dem Cabriodach wird ein Becken mit umlaufendem Strömungskanal gebaut. Eine der Hauptattraktionen ist eine geschlossene 80-Meter-Rutsche, die man auf Gummireifen hinabsausen kann. Daneben wird es eine Breitrutsche geben. In einer Grotte sorgen Geräusche und Licht für besondere Effekte.
Auf der dem Spaßbereich gegenüberliegenden Seite wird ein großer Saunabereich angelegt. Unter anderem wird ein Ruhehaus neben einem 30 Quadratmeter großen Wärmebecken angelegt. Im Zentrum dieses Teils des Multifunktionsbades steht ein Naturbadeteich mit einer Insel, auf der eine Panorama-Sauna entstehen wird. Offene Feuerstellen sorgen für eine behagliche Atmosphäre.
Im Mittelpunkt für alle sportlich ambitionierten Schwimmer steht weiterhin ein in der Region einzigartiges 50-Meter-Sportbecken (28 Grad warm), in dem ganzjähriges Schul- und Vereinsschwimmen ermöglicht wird. Teilweise kann der Boden angehoben oder gesenkt werden. Ergänzt wird es durch ein 25-Meter-Becken mit Sprungbrettern sowie ein Lehrschwimmbecken (0,80 bis 1,30 Meter Wassertiefe), dessen Boden je nach Bedarf angepasst werden kann.
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07.06.2008, Ausgabe: 23, Quelle: Wochenkurier Hagen
Erster Spatenstich für Sport- und Freizeitbad am Ischeland
Zeit- und Finanzrahmen stimmt - Grundsteinlegung im Juli
Hagen. Schon seit einigen Monaten wird auf dem Gelände des ehemaligen Ischeland-Freibades kräftig gearbeitet. Am vergangenen Freitag nun wurde symbolisch der erste Spatenstich für das neue Sport- und Freizeitbad vorgenommen.
"Wenn dieses Bad im Dezember nächsten Jahres in Betrieb geht", so Oberbürgermeister Peter Demnitz, "haben die Bürger unserer Stadt eine attraktive Freizeiteinrichtung, die sicherlich auch eine enorme Strahlkraft in die Region entwickeln wird." Nach und nach, so der OB, würde mit der Umsetzung des Bäderkonzeptes das jährliche Defizit der Hagenbad GmbH gesenkt, die Attraktivität des Bäderangebotes sogar noch deutlich erhöht.
"Erfreulich sei", so HVG-Chef Ivo Grünhagen, "dass wir den Terminplan und den Kostenrahmen weiter einhalten." Und dass, nachdem Ausschreibungen für rund 14 Millionen Euro erfolgt sind und die Angebote für diese rund 60 Prozent der Gesamtkosten vorliegen. Damit sind die aus heutiger Sicht erwarteten Baukosten von rund 24 Millionen Euro deutlich im Planbudget.
Nachdem in den vergangenen Monaten die Abrissarbeiten auf vollen Touren liefen, erinnert heute nichts mehr an das alte Ischelandbad. Die Gebäude sind verschwunden, die Becken entfernt und das gesamte Gelände gleicht einer unwirklichen Marslandschaft. Doch das wird sich bald ändern. Denn die Baustelle wird eingerichtet, um dann unmittelbar mit den Bauarbeiten zu beginnen. Im Juli ist bereits die Grundsteinlegung vorgesehen.
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11. August 2007, Quelle: Westfalenpost Hagen
Ein Bad für Sport, Spaß und Gesundheit
Hagen baut Multifunktionsbad für die Region / Architektenpläne vorgestellt / Eröffnung im Dezember 2009
Von Torsten Berninghaus
HAGEN - Das neue Multifunktionsbad am Ischeland wird ein Besuchermagent von regionaler Bedeutung. Davon sind Oberbürgermeister Peter Demnitz und Hagenbad-Chef Ivo Grünhagen überzeugt. Gestern präsentierten sie die Architektenpläne.
25 Millionen Euro wird die Hagenbad GmbH für die Kombination aus Sportschwimmen, Freizeit und Gesundheit investieren, um jährlich 460 000 Besucher (davon 160 000 Schul- und Vereiensschwimmer) anzulocken. Tatsächlich machte schon die gestrige Präsentation Lust auf das neue Bad, das "die Geländetopografie durch unterschiedliche Höhen und geschwungene Dächer elegant aufnimmt", wie Ivo Grünhagen während eines virtuellen Rundgangs durch Eingangs-, Sport-, Freizeit- und Gatsronomiebereich formulierte.
Besonderheit des Konzeptes: Die einzelnen Einheiten lassen sich separat nutzen, bilden gleichzeitig aber ein kompaktes Ganzes. Das Konzept berücksichtigt die Bedürfnisse der Sportschwimmer oder Wellnessliebhaber ebenso wie die von Familien oder Sauna-Gängern. Alle Abschnitte können einzeln, aber auch als Paket gebucht werden.
Hier die Wesentlichen Daten der Abschnitte:
Freizeitschwimmen: Attraktionsbecken innen und außen mit Pinball als Wellenmacher, Röhren oder Breitrutsche, Kinderplanschbecken, Solebecken (außen), Whirlpool, Kletterwand, Kinder-Betreuungsecke (damit die Eltern zum Beispiel in Ruhe saunieren können). Der Freizeitbereich hat ein Cabriodach (20 mal 25 Meter), das sich in 8 Minuten öffnen lässt. Auch die gläsernen Außenwände können weggeschoben werden.
Sportschwimmen: Wettkampftaugliches 50-Meter-Becken (teilbar) mit 200 Tribünenplätzen, 25-Meter-Becken, Lehrschwimmbecken, Räume für Schulen und Vereine. Das 25-Meter-Becken lässt sich sowohl dem Freizeit- wie auch dem Sportbereich zuordnen. Dadurch wird Hagen für große Schwimmveranstaltungen interessant.
Sauna/Wellness: Diverse Saunen im Gebäude sowie außen. 1000 qm großer Naturbadeteich mit Insel, auf der eine Panoramasauna stehen soll. Großzügige Ruhezonen innen und außen, Massagen und Anwendungen.
Gastronomie: Im Foyer, in der Sauna und im 1. Obergeschoss mit Blick aufs Freizeitbecken und auf die Außenanlagen. Außenterasse.
Fitness: Fitnessgeräte und Kursräume.
Baubeginn soll im April 2008 sein, Eröffnung vor Weihnachten 2009. Bislang hat ein Anwohner Klage eingereicht, weil er zusätzliche Verkehre nicht ausreichend gewürdigt sieht. Hagenbad will ein zweistöckiges Parkhaus auf dem Ischeland-Parkplatz errichten.
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11. August 2007, Quelle: Westfälische Rundschau Hagen
Baubeginn 2008
Hagen baut Freizeitbad für 25 Mio. Euro
Hagen. (jh) Die Stadt Hgen bekommt ein Freizeitbad der Extraklasse. Das verspricht die städtische Tochterfirma HagenBad, die ihre Planungen für ein 25 Millionen Euro teures Freizeit- und Sportbad weitgehend abgeschlossen hat. Im kommenden Frühjahr werden die Bagger anrollen, Ende 2009 soll die Eröffnung sein. "Das Bad wird eine Attraktivität haben, wie es sie in der Umgebung sonst nicht gibt", verspricht Bäderchef Ivo Grünhagen. Deutlich größer beispielsweise als das Aquamagis in Plettenberg soll es werden, mit eine olympiareifen Sportbecken, einem exklusiven Saunabereich samt 1000 Quadratmeter großem Schwimmteich und einer Ruheinsel. Die Hagener rechnen mit rund 460 000 besuchern im Jahr.
Pläne stehen fest: Hagener dürfen sich auf Eröffnung des Sport- und Freizeitbads am Ischeland freuen
Bad der Extraklasse zu Weihnachten '09
Von Jens Helmecke
Hagen. Die Hagener dürfen sich auf ein Bad der Sonderklasse freuen. Gestern stellten Oberbürgermeister Peter Demnitz und Bäderchef Ivo Grünhagen die weitgehend abgeschlossene Planung für das 25-Mio-€-Projekt am Standort Ischeland vor.
Im nächsten Frühjahr soll Baubeginn auf dem Gelände sein, im Dezember 2009 soll das Sport- und Freizeitbad eröffnet werden.
Was die Hagener dann erwartet, bringt Jens-Wilhelm Brand auf den Punkt: "Allein der Sauna-Breich wird eine ganz herausragende Stellung in NRW haben", so der Geschäftsführer der Firma Constrata, die den Neubau betreut. Constrata baut und begleitet seit über 20 Jahren Freizeitbäder in Deutschland. "Ein Bad, das an einem Standort in dieser Qualität Sport-, Freizeit und Wellness bietet, ist für die gesamte Region etwas Besonderes".
Nach einem zweijährigen Vorlauf einigte sich die fünfköpfige Findungskomission bei der Auswahl unter 27 eingereichten Entwürfen letztlich auf den des Generalplaners "Dr. Krieger Architekten/Ingenieure" aus Velbert. Das Büro überzeugte mit einem Entwurf, "der auch architektonisch einiges bietet", so Grünhagen.
Von den ursprünglichen Vorstellungen ist vieles umgesetzt worden. Ein Sportbereich mit 50 x 25 Meter großem, olympiatauglichen Becken sowie einer über einen Extraeingang zugänglichen Tribüne für 200 Zuschauer. Dazu ein 25-Meter-Becken, ein Lehrschwimm- und ein Bewegungsbecken für "Aquagymnastik" etc.
Ein Höhepunkt soll der Spaßbereich werden, in dem ein "API-Ball" für Wellen sorgt. Großzügige Aufenthaltsflächen, sehr viel Licht und ein bei Bedarf zu öffnendes 20 x 25 Meter großes "Cabrio-Dach" sollen zum Wohlfühlen beitragen. Natürlich gibt es einen Rutschenbereich. Zur Zeit ist eine Röhrenrutsche mit 1,5 Meter Durchmesser geplant, die auch mit Reifen oder Booten zu befahren wäre. Letztlich entschieden wird dies aber so spät wie möglich, um möglichst das neueste Modell zu bekommen. Im Spaßbereich wird es eine Kletterwand geben, der Sole- und Wellnesbereich wird in die Außenalagen reichen. Ein Fitnessbereich komplettiert das Angebot. Außerdem natürlich eine riesige Saunalandschaft, drinnen und draußen. Gerade der Außensaunabereich mit 1000 qm Schwimmbereich scheint außerordentlich attraktiv zu werden.
Vom Gastronomiebereich im 1. Stock wird es in beide Richtungen Terrassen geben.
Und es bleibt dabei: "Wer nur schwimmen will, wird dies zu Preisen können, wie heute im Weyer-Bad" verspricht Grünhagen.
"Wir haben genau geguckt, was wir uns leisten können. Herausgekommen ist ein Leuchtturmprojekt", sagt OB Demnitz.
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