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| In Salzburg entsteht das erste Freizeitbad einer neuen Generation 1. Preis im Wettbewerb Architetto Massimiliano Fuksas Dr. Krieger Architekten und Ingenieure DSBG Betriebs- und Sportstättenplanungsgesellschaft Die 6-köpfige Jury entschloss sich einstimmig für den Entwurf von Fuksas und Dr. Krieger, der nicht nur thematisch Außerirdisches in Form eines Meteoriten nach Salzburg bringen wird, sondern auch konzeptionell eine neue Generation von Freizeitbädern begründet. Salzburg wird um eine Attraktion reicher, die ihresgleichen in der Bäderwelt sucht. Das Freizeitbad ist als eine Erlebniswelt konzipiert, die, einem Organismus gleich gestaltet ist, d.h. sehr komplex, äußerst vielschichtig und gleichzeitig sehr flexibel. Dem Besucher wird eine Raum-Erlebnis-Beziehung geboten, die ihn in eine unbekannte aber gleichzeitig faszinierende Welt entführt und auf ganz unterschiedliche Weise inszeniert werden kann. Das Architektonische Konzept Der Meteorit schlägt auf der Erde ein und löst durch die energetische Einwirkung eine Reihe von Reaktionen aus. Aus der deformierten und verdichteten Bodenkruste Kraterbildung entstehen infolge nicht versickernder Niederschläge Seen. Das Wasser ist der Nährboden für Leben, für Organismen. Der Stein wird zu einer schützenden Hülle des Lebens, gleich einem Panzer zum Schutz vor äußeren Einflüssen. Die äußere Hülle besteht aus fassbarer Materialität und ist in die aktuelle Welt eingebettet. Das Leben innerhalb des Meteoriten ist dagegen eine Welt der Fiktion. Autark von jeglichem Kontext, könnte der Innenraum auch im Weltraum schweben. Umfassende Projektionen entwerfen Scheinwelten. Medien statt Mauern versetzen die Besucher in eine Erlebniswelt, die auch ohne höhere Investitionskosten ständig neu inszeniert werden kann. Die Besonderheiten: Architekten Der Entwurf entstand in Zusammenarbeit mit dem renommierten italienischen Architekten Massimiliano Fuksas. Das Büro mit Niederlassungen in Rom und Paris ist international anerkannt für seine hohe Innovationskraft. Gemeinsam entwickelten die Architekten Ideen und arbeiteten bei der Entwurfsgestaltung Hand in Hand, so dass die Immobilie in Salzburg sowohl in Bezug auf die architektonischen Visionen als auch auf die wirtschaftliche Tragfähigkeit Weg weisend für die Zukunft sein wird. Betreibergesellschaft Die DSBG Betriebs- und Sportstättenplanungsgesellschaft hat seit 34 Jahren Erfahrung mit dem Betrieb und der Markt orientierten Führung von Freizeitimmobilien. Daher konnte auch ein Bewirtschaftungskonzept vorgestellt werden, das die Auftraggeber aufgrund seiner Realitätsnähe überzeugte. Der 1. Preis wurde vor allem unter dem Eindruck des innovativen Konzeptes und der langjährigen Betreiber-Erfahrungen der DSBG vergeben. |
| Projektbeteiligte Architetto Massimiliano Fuksas Piazza di Monte de Pietá 30 Rom, 00186 Italien Dr. Krieger Architekten + Ingenieure GmbH + Co.KG Blumenstraße 2 42551 Velbert Tel. 02051-3107-0 Fax. 02051- 3107-90 DSBG Betriebs- und Sportstättenplanungsgesellschaft Gerther Straße 37 44627 Herne Tel. 02323.9660.0 Fax. 02323.9660.32 |
| Herausgeber: aus Salzburger Nachrichten vom 06.07.2002 Stadt kürte neues Spaßbad Es ist entschieden. Die Stadt hat sich auf ein Projekt für das Erlebnisbad in Taxham geeinigt. Nun fehlt nur noch ein Investor. SALZBURG-STADT (SN-beg, alf). Das Siegerduo heißt: Architekt Maximiliano Fuksas/Dr. Krieger. Der Architekt, der den Europark geplant hat und auch die Erweiterung des Einkaufszentrums abwickelt, und der Bäderspezialist werden das neue Spaßbad in Taxham bauen und betreiben. Eine sechsköpfige Jury aus Politikern und Architekten hat sich dafür entschieden. Fünf Projekte standen zur näheren Auswahl. Planungsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste) bezeichnet die Pläne als "einzigartig". Das Bad gleiche von außem einen Meteoriten, innen gebe es eine doppelt so große Wasserfläche (1550 Quadratmeter) wie in der Watzmanntherme (Berchtesgaden) und sieben verschiedene Rutschen. Auch die Freiheitlichen befürworten die Pläne. Zwischen 28 und 30 Millionen Euro wird das Projekt kosten. 630.000 Besucher sollen jedes Jahr in den Badetempel kommen. 41 Arbeitsplätze werden entstehen. Die Stadt wird 12 Millionen Euro zu dem Bad beisteuern: 3 Millionen Euro betragen die Grundkosten. "Der Rest fließt als Vorfinanzierung für die Sozialtarife auf 25 Jahre", sagt Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ). Der Stadtchef ist von dem Projekt angetan. "Dieses Bad ist auch in zehn Jahren noch eine Attraktion." Viele Besucher würden nur deshalb kommen, um das Bad zu sehen. In Kombination mit dem Europark werte das Bad den Stadtteil Taxham auf. Die Besonderheit ist laut Schaden der 26 Meter hohe Kuppelbau, der schon beim Betreten der Halle eine neue Welt eröffne und neue Möglichkeiten der Beleuchtung biete. Das Innere des Bades ist als Insel gestaltet, die vom Wasser umspült wird. Getrennte Becken gibt es daher nicht. Auf der Insel sind zusätzlich ein Entspannungsbad und ein Kleinkinderbecken vorgesehen, ein Solebecken führt nach draußen. Im Freien ist das Bad zur Dekoration von einer Wasserflä-che umgeben. Schaden plädiert, einen Teil der Fläche für Freizeitaktivitäten zu nutzen, etwa für einen Beachvolleyballplatz. Bis Okotober 2002 sollen die Pläne fertig ausgearbeitet sein. Dann wird ein Investor gesucht. Im Jänner 2003 soll er gefunden sein. Möglicher Baubeginn ist der Herbst 2003. Den ersten Sprung ins Wasser könnten die Salzburger Ende 2004 tun. Der Eintrittpreis ist mit rund 7,5 Euro berechnet, inklusive Sauna sind 8,7 Euro kalkuliert. Die ÖVP ist weiterhin gegen das Bad in Taxham. Klubobfrau Judith Floimair spricht von einem "falschen Konzept am falschen Standort". Das Bad in Taxham sei auf die Spaßkomponente eingeschränkt und biete keine Freiflächen. Auch Schul- und Schwimmsportler würden davon nicht profitieren. Die ÖVP setzt nach wie vor auf ihr Badprojekt in Liefering. Dafür hat die Volkspartei mehr als 20.000 Unterschriften gesammelt. Liefering sei für ihn kein Thema, bekräftigte Schaden. Außer Erlebnis biete das neue Bad mit sechs Saunen, Sonnenterrasse und Fitnessbereich auch Wellness. Das Hallenbad in der Auerspergstraße soll als Bad für Schulen, Kindergärten und Sportvereine bestehen bleiben. |
| Kontakt | ||
Dr. Krieger Architekten + Ingenieure GmbH & Co. KG Blumenstraße 2 D-42551 Velbert T +49 (0)2051-3107-0 F +49 (0)2051-3107-90 info@architekt-krieger.de © 2010 Dr. Krieger, Impressum |