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Büro Dr. Krieger
Sport- und Bäderbau
Dienstleistungs- und Industriebau


Freibad Salzkotten
Erläuterungen
Auszeichnungen

Baubeginn September 1995
Fertigstellung März 1996
Baukosten 2,76 Millionen €

Farbige Badelandschaften

Nach etlichen Planungs- und Kostenüberlegungen hat der Stadtrat beschlossen, die Gesamtwasserfläche des 38 Jahre alten Freibades zu reduzieren, die Aufteilung der Wasserflächen neu zu gliedern und das gesamte Freibad komplett zu sanieren. Nach den Um- und Erweiterungsbauten konnte ein Besucherzuwachs von 45 % verzeichnet werden.

Kosteneinsparungsmaßnahmen
Die neuen Becken sind in das vorhandene 50 m Becken integriert worden, dadurch konnten erhebliche Kosten eingespart werden. Während der Bauarbeiten am neuen Sozial- und Umkleidebereich blieb der Badebetrieb weiter erhalten. In den folgenden Herbst- und Wintermonaten erfolgte mit entsprechenden Winterbaumaßnahmen die Fertigstellung der gesamten Anlage. Pünktlich zur Badesaison im Mai 1996 wurde das Freibad wieder eröffnet. Nach anfänglichen organisatorischen „Hindernissen“ wurde eine Besuchersteigerung von rund 45 % registriert.

In der Kategorie "Freibäder" wurde der Bau beim MASSKS Landeswettbewerb für "vorbildliche und kostengünstige Sportstätten in NRW" mit einem 2. Preis ausgezeichnet.


Kreativität und Wirtschaftlichkeit

Städtebauliche Situation
Das am Stadtrand von Salzkotten liegende 38 Jahre alte Freibad mit seinem 50 m Becken war abgängig, da die Becken nicht wasserundurchlässig waren und es durch Setzungen in der Gründung zu Becken-Schieflagen kam. Nach etlichen Planungs- und Kostenüberlegungen 1996 hat der Stadtrat beschlossen, die Gesamtwasserfläche zu reduzieren, die Aufteilung der Wasserflächen nach Nutzergruppen neu zu gliedern und das gesamte Freibad komplett zu sanieren.


Erläuterungen zum Entwurf und zur Konstruktion

Die rund 900 m2 umfassende Wasserfläche beinhaltet ein Eltern-Kind-Planschbecken mit kindgerechten Wasserspielgeräten, ein Spiel- und Tummelbecken von rund 480 m2 Wasserfläche mit Wasserfontänen, Unterwasserdüsen für ältere Gäste, einer 45 m langen Wasserrutsche sowie einem wettkampfgerechten 25 m Schwimmerbecken. Die Sozial- und Umkleidebereiche erhielten eine offene, luftzirkulierende und von den Umfassungswänden freitragende Stahl-Trapezdachkonstruktion. Die Wasseraufbereitung erfolgt mit neuester Technik über Elektrolyse, ohne Chlor. Die Erwärmung der Wasserflächen erfolgt über Solarelemente, die auf dem neuen Technik – und Sozialgebäude verlegt wurden.

Ausbau und Ausstattung
Es wurden nur Materialien verwendet, die sich im Bäderbau bewährt haben wie Stahlbeton, Fliesenbeläge, Naturstein, Holz und Edelstahl. Die Hochbauten sind in Massivbauweise erstellt, außen verputzt und gestrichen, innen im Umkleidebereich gefugt und getüncht und im Nassbereich gefliest.



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