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| Baubeginn _ März 1999 Fertigstellung _Dezember 1999 Baukosten _ 1,7 Mio. EUR* Projektleiter _ Michael Krieger * ohne MwSt, KG 300-600 Produktionshalle Viel Raum für Flexibilität Mit ihrer neuen Produktionshalle für die Fertigung moderner Schließ- und Kontrollsysteme hat die Schulte-Schlagbaum AG neue Maßstäbe gesetzt. Die High-Tech-Optik des groß angelegten Leichtbaus mit seiner Stahl-Hänge-Konstruktion entspricht ganz der Fertigungsweise des Unternehmens. Die neue Fertigungshalle ist durch eine Bahnunterführung an das Verwaltungsgebäude angegliedert Stützenfreie Werkhalle Es war ein Anliegen des Auftraggebers, für die Fertigung seiner Kassen- und Kontrollsysteme eine Halle zu bauen, die möglichst stützenfrei ist. Die Architekten haben sich für eine ungewöhnliche Lösung entschieden: eine Stahl-Hänge-Konstruktion, die als Leichtbau eine Fläche von 2500 qm überspannt. So wurde eine Konstruktion gefunden, deren Statik allein eine Stütze im Zentrum benötigt und die darüber hinaus aus wirtschaftlicher Sicht sehr interessant ist. |
| Auszug aus WAZ, vom 20. Januar 2000 Neue Halle weist in die Zukunft Schulte Schlagbaum startet Betrieb An ein Zirkuszelt im stählernen High-Tech-Gewand erinnert die neue Produktionshalle der Schulte Schlagbaum AG im Tönisheider Gewerbegebiet. Seit etwa einer Woche arbeiten 45 Mitarbeiter hier unter anderem an der Herstellung moderner Kontroll- und Schließsysteme. "Die neue Halle bietet optimale Bedingungen für unsere Produktion", erklärt Martina Koch, Leiterin Marketing Service bei der Schulte Schlagbaum AG. Auch von Seiten der Belegschaft habe es bislang nur positive Resonanz gegeben, weiß sie. Bereits bei der betrieblichen Weihnachtsfeier zeigte sich die 2500 Quadratmeter große Halle von ihrer besten Seite, jetzt lernen die Mitarbeiter sie also als offenen und hellen Arbeitsplatz kennen. Dazu trägt vor allem ein Lichtband bei, das die vier Außenwände umläuft und das Gefühl vermittelt als schwebe das Dach. Der federführende Architekt, Michael Krieger, blickt stolz auf "seine" Produktionshalle. Für ihn war das Projekt eine Herausforderung. Um beste Arbeitsbedingungen zu schaffen, sollte eine Halle möglichst ohne stützende Pfeiler her. Nach dreimonatiger Planung stand das Konzept für eine ungewöhnliche, aber dennoch relativ kostengünstige Lösung, wie sie sich seit Dezember an der Neustraße präsentiert. Den Mittelpunkt der Konstruktion bildet ein 22 Meter hoher Stahl-Pylon. "Daran hängt die gesamte Konstruktion", so der Architekt. Die Vorteile der Industriehalle ohne überflüssige Winkel (Krieger hat sie in ähnlicher Form auch für das Unternehmen Hülsbeck & Fürst entworfen) liegen für den Velberter klar auf der Hand: "So ist die Halle auch in Zukunft variabel und kann jederzeit neuen Arbeitsstrukturen angepasst werden." |
| Kontakt | ||
Dr. Krieger Architekten + Ingenieure GmbH & Co. KG Blumenstraße 2 D-42551 Velbert T +49 (0)2051-3107-0 F +49 (0)2051-3107-90 info@architekt-krieger.de © 2010 Dr. Krieger, Impressum |