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| 9. February 2006, Borkener Zeitung "Saunadorf entsteht im Aquarius" Stadtwerke stellen Wirtschaftsplan vor / Schwimmteich als Attraktion B o r k e n (wen). Die Stadtwerke wollen in diesem Jahr kräftig ins Aquarius investieren. Dort soll für 1,9 Millionen Euro ein Saunadorf entstehen. 1,5 Millionen Euro werden zudem in den Umbau von Umkleiden und Sozialtrakten gesteckt. Bereits Anfang April soll mit den Bauarbeiten auf einer Fläche von 7500 Quadratmetern für das Saunadorf begonnen werden. Hauptclou wird ein bis zu 2,80 Meter tiefer Schwimmteich. Ohne Chlor und Chemie, nur mit Sand, Kies und Pflanzen, soll er rein gehalten werden. "In der näheren Umgebung gibt es nichts Vergleichbares", sagt Stadtwerke-Prokurist Klemens Bruns. Zusammen mit den Filterflächen ist der See auf 600 Quadratmetern angelegt. Der Aufsichtsrat hat die Pläne der Stadtwerke einstimmig gebilligt. Zu den weiteren Attraktionen des Dorfes gehören eine Erd- und eine Panoramasauna. Dort sollen die schwitzenden Gäste entweder ein "besonderes Raumklima" genießen oder den Blick nach draußen schweifen lassen. Auch eine Blockhütten-Sauna für 60 Gäste gehört zu den Planungen. "Wir wollen unseren Anteil am Freizeitmarkt halten", begründete gestern Stadtwerke-Chef Rainer Hentschel die Investition. Die Besucherzahlen in der Sauna seien in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Im vergangenen Jahr sind 58.000 Gäste gezählt worden. Bislang gehörten die Schwitzstuben nicht zu den Verlustbringern - im Gegensatz zum Badbetrieb. Das Architekturbüro Krieger aus Velbert hat die Planung übernommen. Genaue Kostenberechnungen lägen bereits vor, versicherten die Stadtwerke-Verantwortlichen. Sie rechnen mit 65.000 Besuchern im Schnitt, wenn die neue Saunalandschaft Anfang 2007 eröffnet wird. Vier neue Employees würden eingestellt. Für die Besucher der Sauna wird der Besuch allerdings künftig teurer. Sei bislang das Schwitzvergnügen schon für fünf bis sechs Euro zu haben, müssten künftig acht bis zehn Euro angelegt werden. Außerdem wird während der Umbauten das Bad für rund acht Wochen geschlossen werden, erläuterte Klemens Bruns. Die Sauna müsse voraussichtlich nur für 14 Tage geschlossen werden. Nicht nur im Aquarius, auch sonst wollen die Stadtwerke kräftig investieren. Insgesamt 9,6 Millionen Euro sind im Wirtschaftsplan vorgesehen. 6,2 Millionen Euro fließen in neue Leitungen für Gas, Wasser und Strom. Davon allein 1,4 Millionen Euro in die Gasleitung zwischen Burlo und Weseke, die aus Stahl besteht. Damit ergibt sich für die Stadtwerke die Möglichkeit, später einmal unter Umständen Gas aus den Niederlanden beziehen zu können. Für den Zeitraum bis 2010 sieht sich das Unternehmen auf gutem Weg für die Planung eines Gasspeichers, der voraussichtlich auf Heidener Gemeindegebiet entstehen soll. Zusammen mit RWE wollen die Stadtwerke in den kommenden Jahren in ein Kohlekraftwerk in Hamm investieren. Gemeinsam mit der Beteiligung an einem Gaskraftwerk in Hamm könnte das kommunale Energieversorgungsunternehmen seinen Strombedarf dann zur Hälfte selbst decken. Für dieses Jahr rechnen die Stadtwerke mit einem Umsatz von 70 Millionen Euro. Das sei ein Plus von 30 Prozent gegenüber dem Jahr 2004. Der Grund liege in den gestiegenen Energiepreisen. Die Gewinnerwartung für 2006 sei jedoch 44 Prozent niedriger angesetzt als der Abschluss 2004. Denn die Kosten seien im Vergleich zu 2004 sogar um 43 Prozent gestiegen. |
| Key Figures and Facts Start of Construction _May 2006 Completion _ Februaryy 2007 Construction Costs _ 2,5 Mio. EUR* Project Manager _ Thomas Kalmann * excluding VAT, CG 200-600 Building volume has not been determined in detail, as the areas are predominantly external areas |
| Contact | ||
Dr. Krieger Architekten + Ingenieure GmbH & Co. KG Blumenstraße 2 42551 Velbert Germany T +49 (0)2051-3107-0 F +49 (0)2051-3107-90 info@architekt-krieger.de © 2009 Dr. Krieger, Imprint |