Aktuelles/Presseberichte
20. December 2006, HALLO Münsterland (Lüdinghausen)
Fast wie in der Veltins-Arena
Nach nur 140 Tagen Richtfest am Allwetterbad Senden
Vor gerade einmal 140 Tagen begannen die Arbeiten zum Allwetterbad in Senden. doch schon am gestrigen Dienstag konnte Richtfest auf der Anlage gefeiert werden, die sogar bundesweit neue Maßstäbe setzt. von Klaus Schulz
Senden. "Silencium, silencium" hallt es vom Turm, wo demnächst die Wasserrutsche montiert wird. Gerade hat der Kran den Richtkranz (inklusive Ehrenrunde) auf seinen Platz befördert, da verschafft sich Richtmeister Kastner mit kräftiger Stimme Gehör.
Gespannt schauen die Gäste nach oben, als er und Polier Bernd Deters die Frage an den Bürgermeister stellen, ob das Gelände denn gefalle. "Jawohl", entgegnet Bauherr Alfred Holz ebenso vernehmbar. "Damit muss das Glas jetzt sterben, bring Glück dem Bau mit Deinen Scherben", fährt Kastner fort und wirft das Schnapspinnchen hinunter.
Gerade noch rechtzeitig - denn der Nebel, der sich am nachmittag verzogen hatte (manche hatten den kurzfristigen Sonnenschein als gutes Omen gewertet), gewinnt wieder die Oberhand. Dennoch können die Besucher, darunter Vertreter der Baufirmen und Architekten sowie Ratsmitglieder, gut erkennen, was voraussichtlich im September 2007 eröffnet werden soll.
Die schweren Stahlträger beispielsweise, die einmal dafür sorgen werden, dass das Dach über dem Freizeitbad-Bereich in wenigen Minuten über die Umkleiden seitlich herausgefahren werden kann. So wird in Verbindung mit den zu öffnenden Glastüren zum Außenbereich aus dem Hallen- ein Freibad. Vorbild Veltins-Arena in Gelsenkirchen? "Im Kleinen schon. Aber dies ist das erste Bad in Deutschland, das mit solcher Technik ausgestattet ist", erklärt Michael Krieger, Geschäftsführer des ausführenden Architekturbüros Dr. Krieger aus Velbert stolz.
Auch die Becken sind schon angelegt. Hier der Strömungskanal, etwas weiter hinten, abgetrennt das Sportbecken - so stören sich Schwimmer und "Plantscher" nicht.
Von einem "denkwürdigen Tag" spricht Alfred Holz: "Schließlich realisiert eine Gemeinde von der Größe Sendens nicht jeden Tag ein Projekt solchen Ausmaßes!" Rund zehn Millionen Euro hat die Gemeinde dafür in die Hand genommen. Und das nicht kreditfinanziert, sondern aus eigenen Rücklagen. Und über Fördergelder der Bezirksregierung: "Das war das letzte Projekt überhaupt, das durch Sportfördermittel mitfinanziert wurde", stellt Sendens Bürgermeister klar.
Und er räumt ein: "im Spring habe ich noch nicht für möglich gehalten, dass 2006 das Richtfest stattfindet. Nachdem die Abrissgenehmigung erst im March vorlag und die Teilbaugenehmigung erst im May." Seit gestern zeigt es ihm der Richtkranz um so deutlicher…
Quelle: HALLO Münsterland (Lüdinghausen), Mittwoch, 20. December 2006
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19. December 2006
Richtfest beim Allwetterbad Senden
Am 19. December 2006 fand das Richtfest beim Allwetterbad Senden statt. Mehr Informationen finden Sie auf der Website der Gemeinde Senden.
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30. May 2006, Westfälische Nachrichten (Senden)
Allwetterbad: Jetzt gehts los!
S e n d e n (sff). Zunächst fisselte es vom Himmel. Dann regnete es richtig. Später schaute ab und an die Sonne hinter den Wolken hervor. Doch welche Witterung in Zukunft auch herrschen mag Wasserratten und Badenixen dürften im Sendener Allwetterbad (nahezu) immer ideale Bedingungen vorfinden. Denn dank eines wegfahrbaren transparenten Daches und aufklappbarerer Glastüren zum Freigelände lässt sich das geplante Bad in kürzester Zeit in ein Freibad und wieder zurück in ein Hallenbad verwandeln. Diese sonnige Zukunftsperspektive ließ gestern Morgen beim offiziellen ersten Spatenstich auch die Gesichter aller Anwesenden strahlen. Bürgermeister Alfred Holz, Beigeordneter Reinhold Wallkötter sowie sein
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Vertreter von Rat, Verwaltung und Bau ausführenden Firmen beim ersten Spatenstich für das Allwetterbad. Neben dem scheidenden Beigeordneten Reinhold Wallkötter (5. v. r.) war auch Nachfolger Klaus Stephan (4. v. r.) anwesend.
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Nachfolger Klaus Stephan und die Fraktionsvorsitzenden der Ratsparteien hatten jedoch noch einen weiteren Grund zur Freunde: Das rund zehn Millionen Euro teure Bauvorhaben kann vor allem dank der gebildeten finanziellen Rücklagen ohne Kreditaufnahme aus dem Gemeindesäckel bezahlt werden (WN berichteten). Die langen Jahre des Vorlaufes haben sich gelohnt, betonte Bürgermeister Alfred Holz deshalb auch ausdrücklich. In Zusammenarbeit mit dem Offices of Dr. Krieger und dem Bauunternehmen MBN haben Rat und Verwaltung eine Planung auf den Weg gebracht, die den Bedürfnissen unserer Bürgerinnen und Bürger, der Schulen, der DLRG und der Freizeiteinrichtungen in unserer Gemeinde zugute kommt, führte Alfred Holz aus. Offen hingegen sei nach wie vor noch die Frage nach der Betriebsform. Grundsätzlich denkbar ist es, das Allwetterbad als Eigenbetheb durch die Gemeinde selbst zu führen oder die Betriebsführung an Dritte zu vergeben oder eine Mischform aus den beiden ersten Möglichkeiten zu wählen. Von wem der Betrieb voraussichtlich ab September 2007 letztlich auch geführt werden mag, eines stellte Bürgermeister Alfred Holz bereits gestern klar: Zum Wohle der Bevölkerung müssen sich die Eintrittspreise in einem finanziell erträglichen Rahmen bewegen. Auf einen weiteren wesentlichen Aspekt machte Reinhold Wallkötter aufmerksam: Das neue Bad kommt den Bedürfnissen nahezu aller Alters- und Interessengruppen entgegen. So werden beispielsweise eine große Rutsche und ein Strömungskanal genauso angeboten wie ein Sole-Becken, ein wettkampftaugliches Zehn-mal-25-Meter-Becken und ein 105 Quadratmeter großes Freibecken, das durch einen Durchschwimm-Kanal vom Innenraum des Bades erreichbar ist. Darüber hinaus wird zur Reinigung des Wassers ein so genanntes Durchfluss-Elektrolyse-Verfahren verwendet, das ohne Chlor auskommt. Das hat erhebliche Vorteile für Menschen mit empfindlicher Haut, berichtete der Beigeordnete.
Quelle: Westfälische Nachrichten (Senden), Dienstag, 30. May 2006
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