Ein Bad für jede Jahreszeit
Das ZEITBAD21-Cabrio-Dach

Auch wenn es in unseren Breitengraden gerade einmal im Durchschnitt 35 freibadtaugliche Tage im Jahr gibt, möchten die meisten Badegäste nicht auf den Badespaß unter freiem Himmel verzichten. Diesen Wunsch können viele Kommunen ihren Bürgern aufgrund ihrer angespannten Haushaltslage nicht mehr erfüllen. Der Betrieb eines reinen Freibades, vielfach parallel zu einem Hallenbad, lässt sich wirtschaftlich nicht mehr vertreten. Eine Antwort darauf liefert KRIEGER mit seinem patentierten ZEITBAD21-Cabrio-Dach Konzept.

Ein Bad für jede Jahreszeit: Mit dem ZEITBAD21-Cabrio-dach

Das patentierten ZEITBAD21-Cabrio-Dach Konzept, das im Jahr 2006 als Prototyp in den „Friesenthermen“ Emden erstmalig zum Einsatz kam, wurde inzwischen in neun weiteren Bädern erfolgreich umgesetzt. Das ZEITBAD21-Cabrio-Dach ist das einzige verfahrbare Dach, das den darunter befindlichen Beckenbereich komplett freilegt. Inspiriert von der Cabriotechnik des Autos, lässt sich das Hallenbaddach bereits bei den ersten Sonnenstrahlen des Frühsommers bequem und schnell öffnen. Abhängig von der Umgebung oder dem Nebenraumprogramm verschiebt es sich auf Trägern entweder in Längs- oder in Querrichtung vollständig über einen Baukörper. Oft bietet sich der Gebäudeteil an, in dem sich die Umkleiden befinden. Es verfährt dann über das Foyer, dem es als Vordach dient und sich an Sonnentagen zu einem idealen Schattenspender für die Außengastronomie verwandelt.

Eine ausgefeilte Technik gibt die nötige Sicherheit

Für die Besucher stellt der Prozess des Öffnens oder Schließens des Cabrio-Daches, der mit Hilfe von mehreren Motoren nach neun Minuten beendet ist, eine besondere Attraktion dar. Das zum Teil aus ETFE-Folienkissen bestehende Dach ist durchlässig für Tageslicht und sogar UV-Strahlungen. Durch eine vollständige Isolierung des Daches entstehen keinerlei Energiekosten-Nachteile. Die Stromversorgung erfolgt über eine mitgeführte Kabelkette. Der Öffnungsprozess wird per Knopfdruck in Gang gesetzt. Zunächst wird der Dichtschlauch leer gepumpt, die Endverriegelung wird entsichert, die Motoren fahren an. Sobald das sich selbst einmessende Dach in Endstellung angekommen ist, wird es wieder mit Öse und Dorn sicher verriegelt. Gleichzeitig öffnen sich die Seitenwände, die wahlweise aus Glas oder Sandwich-Elementen bestehen. Auch eine Kombination beider Materialien ist möglich. Je nach Windsituation können die Elemente teilweise oder auch vollständig bei Seite geschoben werden. Für den Badegast entsteht jedes Mal ein völlig neues Raumerlebnis.



Die Technik ist ausgereift und über Jahre in unterschiedlichen Anlagen erprobt.

Wirtschaftlichkeit lässt Nachfrage steigen

Insgesamt lässt sich eine Tendenz erkennen, dass die Nachfrage nach verfahrbaren Dächern bei der Entwicklung von Sport- und Freizeitbad Projekten in den Kommunen steigt. Die Mehrkosten für ein verfahrbares Dach betragen etwa 300 bis 400 Tausend Euro. Im Vergleich dazu belaufen sich allein die durchschnittlichen Instandhaltungskosten für ein Freibad pro Jahr auf 50 Tausend Euro. Dabei sind noch nicht die zusätzlichen Betriebskosten berücksichtigt. Das bedeutet, die Investition in ein Cabrio-Dach hat sich spätestens nach 6 bis 8 Jahren amortisiert. Dazu kommt, dass die Nutzung bei unvorhergesehenem frühsommerlichen Freibadwetter sofort beginnen kann. Wohingegen das Personal eines herkömmlichen Freibades zunächst etwa drei Wochen benötigt, um dies für die Saison-Eröffnung vorzubereiten. Bei einem perfekt funktionierenden Betreiberkonzept sollte es demnach gelingen, ein solches Allwetterbad ganzjährig für den Badegast attraktiv zu gestalten.

Referenzen Cabrio-Dach Typ Sport

Alfeld (Leine)

Alfeld (Leine)
7 Berge Bad

Senden

Senden
Cabrio

Hagen

Hagen
Westfalenbad

Referenzen Cabrio-Dach Typ Erlebnis

Kirchen-Molzberg

Kirchen-Molzberg
Sport- und Freizeitbad

Neuss Nord

Neuss Nord
Nordbad

Dinslaken

Dinslaken
Dinamare

Pegnitz

Pegnitz
Cabriosol

Emden

Emden
Friesentherme