In enger Verknüpfung mit der Holzbautradition entstand eine moderne Architektur für das neue Kreishallenbad in Weilburg.

Das in einer Arge mit dem Büro Ritz und Losacker entwickelte und realisierte Projekt basiert auf drei quaderförmigen Baukörpern die additiv zu einem großen Quader zusammengefasst werden. In diesem vereinen sich die Funktionen Foyer und Vorreinigung, Badehalle und Sauna und die Lüftungstechnik. Die Innenfassade im Foyer gewährt dem Badegast den Einblick aus dem Foyer in die Badehalle. Die Südseite des Bades, welche zur Lahn ausgerichtet ist, öffnet sich durch großzügige Verglasungen mit allen drei Aktivbereichen. Diese sind das Bewegungsbecken, das 25-m-Schwimmerbecken mit vier Bahnen und die etwas geschlossene Saunaanlage über zwei Geschosse. Die Fassade ist mit Kupfer, Holz und Glas gestaltet, der Innenraum vorwiegend in Sichtbeton und Holz.

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