Der Beirat bringt Perspektiven aus der gelebten Erfahrung ein. Etwa zu barrierefreien Umkleiden, taktilen Leitsystemen, einfachen Zugängen ins Wasser oder ruhigen Rückzugsbereichen für Menschen mit sensorischer Empfindlichkeit. Es kommt eine Gruppe aus verschiedenen Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Hintergründen zusammen: Menschen mit und ohne Behinderungen, ältere Menschen, Familien mit kleinen Kindern, und Fachleute wie Architekten, Therapeuten und Vertreter von Behindertenverbänden. All diese Menschen tauschen sich aus und verfolgen ein Ziel: ein Bauwerk, das für alle Menschen zugänglich und nutzbar ist.
Ich durfte selbst an einem solchen Treffen teilnehmen und erleben, wie viel dabei zu beachten ist und wie wertvoll es ist, direkt von Menschen zu hören, die im Alltag mit ganz unterschiedlichen Einschränkungen umgehen. Ihre Erfahrungen und Hinweise machen deutlich, worauf es wirklich ankommt. Es war beeindruckend und sehr spannend einmal dabei sein zu dürfen. Zu dem Termin habe ich eine Folie mitgebracht auf welcher der Grundriss des Projekts mit einem Stift durchgedrückt wurde und somit für eine sehbehinderte Person ertastbar und besser zu verstehen ist.
Früh eingebunden sorgt der Beirat dafür, dass Barrierefreiheit von Anfang an mitgedacht wird und nicht erst, wenn der Bau schon steht. So entstehen Schwimmbäder, die wirklich allen offenstehen: inklusiv, nutzerfreundlich und zukunftsfähig. Es entsteht ein Gefühl von Gemeinschaft.
Bis zum nächsten Mal! Eure Marie😊

