Mein Praktikum beim Vermesser

Von Krieger |

Mehr als nur Messen |'.'.'.'|'.'.'.'|'.'.'.'|

 

Fünf Wochen lang absolvierte ich mein Praktikum bei einem Vermessungsbüro in Essen. Davon verbrachte ich zweieinhalb Wochen im Außendienst und die restlichen zweieinhalb Wochen im Innendienst.

Vor meinem Praktikum hätte ich nicht gedacht, dass Vermessung so spannend sein kann. Vor allem das abwechslungsreiche Arbeiten und das tolle Team haben dafür gesorgt, dass ich jeden Tag etwas Neues lernen konnte. Mir wurde viel erklärt, ich durfte viele Aufgaben selbst übernehmen und das Team jederzeit unterstützen.

Im Außendienst arbeiteten wir vor allem mit dem Tachymeter und dem GPS. Damit lassen sich Gebäude einmessen, Achsen abstecken oder Grundstücksgrenzen vermessen. Um Höhen zu bestimmen, wird ein Nivelliergerät eingesetzt. Dieses kam bei einigen Bauüberwachungen zum Einsatz, die ich begleiten durfte.

Mein persönliches Highlight war jedoch die Drohne. Mit ihr konnten wir Luftbildaufnahmen machen, aus denen später eine Punktwolke erzeugt wird.

Damit sind wir auch schon beim Innendienst. Dort durfte ich aus den Drohnenaufnahmen selbst eine Punktwolke erstellen. Diese dient als Grundlage für einen Lageplan. Darauf lassen sich beispielsweise Bordsteinkanten, Gullideckel, Schächte oder Hydranten erkennen und anschließend in den Plan übernehmen. Außerdem kann sie auch genutzt werden, um Grundrisse zu erstellen.

Während meines Praktikums habe ich gemerkt, wie vielseitig der Beruf des Vermessers ist. Es steckt deutlich mehr dahinter, als ich zunächst gedacht hatte. Besonders schön war es, dass sich alle Kollegen viel Zeit genommen haben, mir die einzelnen Arbeitsschritte zu erklären. Dadurch konnte ich nicht nur zuschauen, sondern auch aktiv mitarbeiten und viele praktische Erfahrungen sammeln.