Ihr wollt genau wissen was euch erwartet? Das ist unser Azubi-Blog. Hier berichten unsere Azubis von Ihren Erfahrungen rund um die Ausbildung in unserem Unternehmen. Ob Praktika bei unseren Partnern, Exkursionen, Projektarbeit und Büroevents. Alltag oder Meilenstein. Ein authentischer Einblick.

Azubi Interview Euskirchen

Von Krieger |

Unsere Auszubildende Ana im Gespräch mit ihrem Ausbilder Willi, Bauzeichner aus Leidenschaft.


Ana: Willi, warum bist du eigentlich Bauzeichner geworden und wie bist du in die Baubranche gekommen?

Willi: Das Interesse am Bauen wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Meine Eltern haben selbst gebaut und auch in meiner Familie wurde schon immer viel in Eigenleistung umgesetzt. Handwerker wollte ich allerdings nie werden. Die Ausbildung zum Bauzeichner war für mich deshalb die perfekte Möglichkeit, meine Begeisterung für das Bauen mit kreativem und technischem Arbeiten zu verbinden.


Ana: Was macht dir heute noch am meisten Spaß an deinem Job?

Willi: Ganz klar die Vielfalt und die Kreativität. Jedes Projekt bringt neue Herausforderungen mit sich. Probleme zu erkennen, Lösungen zu entwickeln und am Ende das fertige Ergebnis zu sehen – das macht für mich den Reiz des Berufs aus.


Ana: Was war bisher dein spannendstes Projekt?

Willi: Da fällt mir sofort das Freibad in Korbach ein. Der Schwimmbadbau ist unglaublich abwechslungsreich, weil man nicht nur Gebäude plant, sondern auch Becken mit ganz unterschiedlichen Anforderungen. Ein Erlebnisbecken unterscheidet sich beispielsweise deutlich von einem Schwimmerbecken. Hinzu kommen Nebengebäude wie Umkleiden oder Bereiche für die Badaufsicht. Genau diese Mischung aus Architektur, Technik und unterschiedlichen Nutzungen macht das Projekt für mich besonders spannend.


Ana: Was erwartest du von einem guten Auszubildenden?

Willi: Dass er oder sie das Gelernte versteht und in der Praxis umsetzen kann.


Ana: Welche Voraussetzungen sollten Bewerberinnen und Bewerber für die Ausbildung zum Bauzeichner mitbringen?

Willi: Räumliches Vorstellungsvermögen, solide Mathematikkenntnisse sowie Motivation und echtes Interesse am Beruf.


Ana: Was macht die Ausbildung bei KRIEGER besonders?

Willi: Unsere Spezialisierung auf den Bäderbau sorgt für eine außergewöhnliche Projektvielfalt. Die Anforderungen gehen weit über die Planung klassischer Wohngebäude hinaus. Außerdem profitieren unsere Auszubildenden von der engen Zusammenarbeit mit unserer hausinternen Statik-Abteilung. Dadurch erhalten sie spannende Einblicke in die Tragwerksplanung und erleben, wie wichtig die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche für eine erfolgreiche Projektplanung ist.


Ana: Was war dein lustigstes Erlebnis im Büro oder auf der Baustelle?

Tanja, die das Interview aufzeichnet, wirft trocken ein: „Auf der Arbeit gibt es nichts zu lachen.“

Alle lachen.

Willi: Das stimmt so natürlich nicht. Wir sind ein junges Team mit flachen Hierarchien und verstehen uns sehr gut. Lustige Situationen und Gespräche gehören bei uns eigentlich zum Arbeitsalltag. Da gäbe es sicherlich einige Geschichten zu erzählen – aber das würde den Rahmen dieses Interviews sprengen.


Ana: Welchen Rat würdest du deinem jüngeren Ich zum Ausbildungsstart geben?

Willi: Ich würde früher in die Architektur wechseln. Meine Ausbildung habe ich ursprünglich im Bereich Tief-, Straßen- und Landschaftsbau gemacht. Nach einigen Jahren wurde mir das jedoch etwas zu eintönig. Der Wechsel in die Architektur war für mich genau die richtige Entscheidung – und rückblickend hätte ich diesen Schritt gerne früher gemacht.


Ana: Was macht dich besonders stolz, wenn du Auszubildende betreust?

Willi: Zu sehen, wie sich Wissen entwickelt. Wenn Auszubildende das Gelernte nicht nur anwenden, sondern eigenständig weiterdenken und Lösungen finden, ist das ein tolles Gefühl. Besonders schön finde ich es, wenn sie dadurch Selbstvertrauen gewinnen und merken: „Ich kann das. Ich komme voran.“


Ana: Was ist dein wichtigster Tipp für Berufseinsteiger?

Willi: Offen bleiben, neugierig sein und sich nicht in jedem Detail verlieren. Natürlich sollte man sorgfältig arbeiten, aber manchmal hilft es auch, auf die eigene Intuition zu vertrauen. Und ganz wichtig: authentisch bleiben und sich nicht verstellen.


 

 

Die schnelle Entweder-oder-Runde, Ana fragt, Willi antwortet.

Büro oder Baustelle?
Büro.

Handskizze oder CAD?
CAD.

Kaffee oder Tee?
Weder noch.

Frühaufsteher oder Nachteule?
Nachteule.

Neubau oder Sanierung?
Neubau.

Telefonat oder E-Mail?
Telefonat.

Teamarbeit oder Einzelarbeit?
Beides – je nach Aufgabe.

Planung oder Umsetzung?
Planung.

Ana: Vielen Dank für das interessante Gespräch!

Willi: Sehr gerne. Mir hat es auch viel Spaß gemacht.